Jagerhaus Gmund

Museum und Kulturhaus

Im Jahre 1793 erbaute der Metzger Franz Quirin Auracher das heutige Jagerhaus. 1822 erwarb der königliche Revierjäger Johann Baptist Mayr das Anwesen. Er jagte nicht nur Wild, er bekämpfte auch die Wilderei unerbittlich. Er schreckte nicht davor zurück, Menschen zu erschießen, sein jüngstes Opfer war der 17-jährige Menthen Sepp. Nachdem er in dieser Angelegenheit gerichtlich freigesprochen wurde, rächten sich die Burschen von Gmund und Umgebung in der berühmten „Jägerschlacht am Grund“ am 11. November 1833.

Johann Mayr erlitt schwerste Verletzungen, denen er am 16. Februar 1834 erlag. Er hatte keine Nachkommen.

Nach mehreren Besitzerwechseln konnte die Gemeinde Gmund das Haus 1989 erwerben. Grundgedanke des Kaufes war, das denkmalgeschützte Haus einem öffentlichen Zweck zuzuführen. Die Gemeinde übergab das Haus dem Verein der Heimatfreunde Gmund am Tegernsee e.V. mit der Maßgabe, ein Museum und Haus der Kultur zu betreiben.

Nach einer aufwendigen Restaurierung wurde das Haus am
15. November 1996 offiziell eingeweiht.

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